Ausstellung des Kunstvereins Obere Nahe im Kulturzentrum Goldener Engel

Am Freitag, dem 26.06.2026, um 18:00 Uhr, wird die Ausstellung des Kunstvereins Obere Nahe im Kulturzentrum Goldener Engel eröffnet. Neben kurzen Grußworten des Landrats Miroslaw Kowalski und der Landtagsabgeordneten Caroline Pehlke wird der Vorsitzende des Kunstvereins Helmut Schmid in die Ausstellung einführen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von der Sängerin Julia Schmidt. Die Museumsleiterin Ingrid Schwerdtner mit ihren Museumsengeln sorgt für Getränke und kleine Snacks.

Für diese Ausstellung gibt es keine thematische Überschrift, sondern die Aussteller zeigen neue Arbeiten, die in den beiden letzten Jahren entstanden sind, die vorher noch nicht bei anderen Ausstellungen zu sehen waren. Die Bandbreite der verschiedenen künstlerischen Techniken ist groß und reicht von der Zeichnung über Aquarelle, Acryl- und Ölmalerei bis hin zu Fotografien und auch skulpturalen und plastischen Arbeiten. Reizvoll wird das Wechselspiel der Bilder an den Wänden mit den plastischen Arbeiten im Raum sein.

Die bearbeiteten Themen sind vielfältig und spiegeln die unterschiedlichen Interessen und Herangehensweisen der 22 Ausstellerinnen und Aussteller. Thematisch reicht das Spektrum von Urlaubsimpressionen bis hin zu politisch engagierten Statements, aber auch ganz freie gegenstandslose Themen werden zu sehen sein.

Der Kunstverein Obere Nahe zeigt sich im Goldenen Engel in seiner ganzen Bandbreite, es sind nämlich nicht nur die Bildenden Künstler präsent, sondern auch die Sparte Fotografie und am Sonntag, dem 5.7.2026, um 14:30 Uhr, lädt die Autorengruppe zu einer Lesung ein.

Die Ausstellung ist vom 26.06. bis 12.07.2026 zu sehen.

Öffnungszeiten.:

Dienstag          10 – 12 Uhr

Mittwoch          17 – 19 Uhr

Donnerstag     14 – 17 Uhr

Freitag             14 – 17 UhrSonntag           14 – 17 Uhr

Bild: Helmut Schmid

Museum Goldener Engel ist „Museum des Monats“

Das Museum im Kulturzentrum Goldener Engel wurde vom Kultusministerium des Landes Rheinland-Pfalz als „Museum des Monats“ ausgewählt und ausgezeichnet.

Bei einer Feierstunde im Museum überreichte Staatssekretär Prof. Dr. Jürgen Hardeck den Preis und die damit verbundenen 1.000 Euro an Vertreter des Museums, Stadtbürgermeister Günther Jung und Bernd Alsfasser, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Baumholder.

Zu der Feierstunde waren vor allem auch die ehrenamtlichen Helfer im Museum, die Museumsengel, eingeladen worden.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Stadtbürgermeister stellte Peter Lang, Vorsitzender des Heimat- und Kulturkreises Westrich, das Museum und seine Inhalte vor. Dabei wies er auch auf die außergewöhnliche Architektur des Gebäudes hin. Auch erwähnte er, dass ohne ehrenamtliches Engagement das ganze Haus nicht betrieben werden könne und er bedankte sich bei allen, die mithelfen.  

Der Staatssekretär erklärte in seiner Laudatio, dass dieser Preis dazu diene, kleine und mittlere Museen, die mit guten Ausstellungskonzepten und unter Mitwirkung von ehrenamtlichen Helfern, Regional- und Landesgeschichte behandeln, zu würdigen. Er ging dabei auf die Einzigartigkeit des Museums mit der Darstellung der Bedeutung des Militärs für die Region ein, sowohl als Wirtschaftsfaktor wie auch im Bezug auf die Auswirkungen des Zusammenlebens mit einer anderen Nation auf das tägliche Leben der Bevölkerung von den 50er Jahren bis heute.

Bei einem Rundgang, geführt durch die Museumsleiterin Ingrid Schwerdtner, zeigte sich Professor Hardeck sehr angetan von der Präsentation der Ausstellungsinhalte und der Einbindung der Ausstellung in die Architektur. Er machte deutlich, dass es wichtig sei, diesem Teil der Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz eine Ausstellung zu widmen und sie so im Gedächtnis nachfolgender Generationen zu erhalten. „Es ist schon sehr außergewöhnlich in so einer kleinen Stadt wie Baumholder ein wunderbares Haus mit so einer qualitätvollen Ausstellung vorzufinden. Baumholder kann stolz darauf sein. Ich freue mich sehr, dieses Museum auszeichnen zu können“, so der Staatssekretär, der sich lange sehr interessiert die Ausstellung ansah.

Die beiden Bürgermeister, die Museumsleitung und die engagierten Bürger freuten sich sehr über den Preis und natürlich auch über den überreichten Betrag. Zeigt dies doch, dass man das Museum und seine Qualität bis in die Landesregierung wahrgenommen hat.