Herbert Heß vor einem seiner Werke

Vernissage der Ausstellung von Herbert Heß im Goldenen Engel

Mit einer eindrucksvollen und gut besuchten Vernissage startete die Ausstellung mit Werken des Künstlers Herbert Heß aus Hoppstädten-Weiersbach im Kulturzentrum Goldener Engel.
Anlässlich seines 80. Geburtstags hat Heß einen Querschnitt durch seine künstlerische Tätigkeit über vier Jahrzehnte zusammengestellt, der seine Entwicklung als bildender Künstler darstellt. Malerei, Grafik und Skulpturen zeigen seine Vielseitigkeit. Untermalt wurde die Ausstellungseröffnung durch musikalische Darbietungen von drei Schülern des Gymnasiums Birkenfeld am Flügel und mit der Geige. Da der Vorsitzende des Kunstvereins Obere Nahe Helmut Schmid verhindert war, hielt Bärbel Busch, die Vorsitzende der Sparte Bildende Kunst des Kunstvereins, die Laudatio auf Herbert Heß. Sie bezeichnete ihn als „prägende Figur der Kunstszene an der Oberen Nahe“.
Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Goldenen Engels und an den beiden Sonntagen bis zum 1. Dezember geöffnet.

Bild mit dem Titel "Dorf" von Herbert Heß

Bilderausstellung von Herbert Heß – 17. November bis 01. Dezember 2019

„Malerei und Grafik aus 4 Jahrzehnten“ von Herbert Heß zeigt der Nationalparklandkreis Birkenfeld vom 17. November bis zum 1. Dezember 2019 im Regionalmuseum Goldener Engel in Baumholder.
Bei der Vernissage am Sonntag, 17. November, ab 15 Uhr führt der Vorsitzende des Kunstvereins Obere Nahe, Heß‘ langjähriger Weggefährte Helmut Schmid, in die Ausstellung ein, die Radierungen und Malereien umfasst.
Das künstlerische Wirken des 80-Jährigen, der mit seiner Frau in Weiersbach lebt, reicht aber weiter. So gießt er Objekte in Keramik, Bronze, Glas und Email.
Seine Werke sind Inspirationen seiner privat organisierten Reisen mit Künstlergruppen. Dann hat der frühere Rektor der Hauptschule Birkenfeld immer Papier, Farbe und Pinsel sowie Stift dabei. Manche Bilder entstehen vor Ort, andere entwirft er als Skizze, um sie in seinem Malatelier mit Farbe auf Papier zu bringen, seine aufwändigen Radierungen schafft er in der eigenen Radierwerkstatt.
Der gebürtige Weimarer, der neben Pädagogik auch Kunsterziehung studierte und an der Europäischen Kunstakademie in Trier eine Ausbildung in Malerei und Grafik genoss, stellt seit 1974 allein und mit anderen in Deutschland, Frankreich und en Niederlanden aus.
Mit seiner Malerei und der Grafik möchte Herbert Heß etwas sichtbar machen, was mit dem Auge nicht unmittelbar wahrnehmbar ist: Assoziationen, Stimmungen, Fantasien, Gedanken, Impulse.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag 10 bis 12 Uhr, Mittwoch zusätzlich 17 bis 19 Uhr, Sonntag 14 bis 17. Uhr.